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Plüddemann, Richard Adolf Odo
* 30. September 1846 in Funkenhagen/Pommern
† 1. Februar 1910 in Breslau/Schlesien
Architekt / 1857–1866 Besuch des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Berlin / 1866 Militärdienst, Teilnahme am Deutsch-Österreichischen Krieg / 1867–1868 Bau-Eleve bei Friedrich Adler in Berlin / ab 1868 Studium an der Bauakademie in Berlin / 1870–1871 Teilnahme am Deutsch-Französischen Krieg / 1873 Bauführer-Prüfung / 1873–1875 Praktikum in Breslau / ab 1875 Fortsetzung des Studiums an der Bauakademie in Berlin / 1876 Schinkelpreis / 1877 Baumeister-Prüfung / 1878 Studienreise nach Italien, Frankreich und den Niederlanden / 1879 Hinwendung zur Neugotik der Hannoverschen Schule / 1879–1883 Regierungsbaumeister in Flensburg / 1883 Regierungsbaumeister in Berlin / 1884 Land-Bauinspektor in Potsdam / 1885 Entlassung aus dem Staatsdienst auf eigenen Wunsch / 1885–1909 Stadtbaurat in Breslau / 1903 Geheimer Baurat / 1909 Stadtältester, Eintritt in den Ruhestand
Mitgliedschaften: Vorsitzender im Kunstverein in Breslau / Mitglied im Kuratorium des Provinzialmuseums in Breslau / Mitglied im Architekten- und Ingenieur-Verein in Hannover

Zum 80. Geburtstag von Conrad Wilhelm Hase fand 1898 im heutigen »Künstlerhaus« in Hannover eine Ausstellung mit Zeichnungen und Exponaten seiner Schüler und Anhänger statt. Hieran beteiligte sich auch Richard Plüddemann und zeigte damit seine Verbundenheit mit Conrad Wilhelm Hase und dessen Kunstauffassung.

Richard Plüddemann war ein Förderer der Backstein-Neugotik. Er pflegte persönliche Kontakte zu Conrad Wilhelm Hase in Hannover. Plüddemann betrachtete Conrad Wilhelm Hase als seinen Lehrer, obwohl er nicht bei ihm studiert hatte.

Werke (meist unter Beteiligung von weiteren Architekten und Baubeamten):

Veröffentlichungen:

Literatur:

Fachzeitschriften:

Quellen:

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