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Otzen, Johannes
* 8. Oktober 1839 in Sieseby/Schleswig
† 8. Juni 1911 in Berlin
Architekt, Vertreter der hannoverschen Backstein-Neugotik / 1855–1857 Zimmerlehre / 1858 Zimmergeselle in Eckernförde / 1858–1859 Besuch der Baugewerkschule in Nienburg / 1859–1862 Studium an der Polytechnischen Schule in Hannover, Schüler von Conrad Wilhelm Hase / 1863–1866 Mitarbeit im Architekturbüro von Conrad Wilhelm Hase in Hannover / 1866–1869 Baubeamter in der schleswig-holsteinischen Bauverwaltung / ab 1869 Privatarchitekt in Berlin / 1878 Dozent an der Technischen Hochschule in Berlin, ab 1879 Professor / 1883–1884 Dekan der Architekturfakultät / 1885 Verzicht auf den Lehrstuhl / 1885–1902 Lehrauftrag für »Backsteinbau« an der Technischen Hochschule in Berlin / ab 1885 Vorsteher eines Meisterateliers an der Berliner Akademie der Künste / 1888 Geheimer Regierungsrat / 1902 Doktor der Ingenieurwissenschaften ehrenhalber (Technische Hochschule Hannover)
Mitgliedschaften: 1879 Gründungsmitglied der Vereinigung Berliner Architekten, ab 1909 Ehrenmitglied / ab 1880 Mitglied der Akademie des Bauwesens in Berlin / Ehrenmitglied der »Bauhütte zum weißen Blatt« in Hannover

Zum 80. Geburtstag von Conrad Wilhelm Hase fand 1898 im heutigen »Künstlerhaus« in Hannover eine Ausstellung mit Zeichnungen und Exponaten seiner Schüler und Anhänger statt. Hieran beteiligte sich auch Johannes Otzen und zeigte damit seine Verbundenheit mit Conrad Wilhelm Hase und dessen Kunstauffassung.

Der Schwerpunkt seiner praktischen Tätigkeit lag im Kirchenbau. Hier galt Johannes Otzen als meistbeschäftigter Kichenbaumeister während des letzten Viertels des 19. Jahrhunderts.

Werke (soweit bekannt):

Veröffentlichungen von Johannes Otzen:

Literatur:

Fachzeitschriften:

Quellen:

Internet:

Bildhinweis:

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