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Noack, Carl Franz
* 18. April 1855 auf der Spree bei Trebatsch (auf dem elterlichen Schiff)
† 24. Januar 1945 in Oldenburg (Oldenburg)
bestattet in Oldenburg-Bürgerfelde, Neuer Friedhof
Architekt und Bauingenieur / Sohn des Schiffers Friedrich Wilhelm Noack (1820–1871) und dessen Ehefrau Johanna Rahel Noack geb. Zschuppe (1827–1871) / Besuch der Volksschule, Mittelschule und Höheren Bürgerschule in Fürstenwalde / 1870–1871 Lehrling bei Schlossermeister H. Tietz in Fürstenwalde / 1871–1875 Ausbildung am Technikum in Frankenberg/Sachsen / 1875 Ingenieurassistent bei der Zbirower Gewerksbahn in Böhmen / 1876–1877 Militärdienst in Berlin / 1877 Beschäftigung beim Eisenbahnbau im Bauunternehmen Krause in Küllstedt / 1877 Übertritt in den Staatsdienst / 1877–1878 Beschäftigung bei der Königlichen Eisenbahndirektion in Frankfurt am Main, Bauabteilung VII in Küllstedt; daneben Erlangung der Hochschulreife / 1878–1879 Studium an der Technischen Hochschule in Karlsruhe, anschließend beschäftigt beim Bau der Kraichgautalbahn im Bauunternehmen Philipp Holzmann / 1879–1882 Studium an der Technischen Hochschule in Hannover / 1882–1885 Bauingenieur beim Stadtbauamt in Chemnitz / 1885–1924 Stadtbaumeister in Oldenburg (Oldenburg) / 1904 Magistratsmitglied (Ratsherr) der Stadt Oldenburg auf Lebenszeit / 1908 Stadtbaurat / 1924 Eintritt in den Ruhestand / 1924–1929 Weiterbeschäftigung als Vorstand der Abteilung Tiefbau im Baudezernat in Oldenburg, anschließend bis Ende der 1930er Jahre ehrenamtlicher Dezernent
Mitgliedschaften: 1887 Mitgründer des Kunstgewerbe-Vereins in Oldenburg, Mitglied im Vorstand

Franz Noack mußte als Stadtbaumeister alle Bauvorhaben in Oldenburg betreuen bzw. beaufsichtigen. Dabei bevorzugte und förderte er teilweise den Backstein-Stil der Hannoverschen Schule von Conrad Wilhelm Hase.

Nach Franz Noack wurde 1929 die Noackstraße in 26121 Oldenburg (Oldenburg) benannt.

Werke als Architekt (soweit bekannt):

Werke als Bauingenieur (soweit bekannt):

Literatur:

Fachzeitschriften:

Bildhinweis:

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