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Graff, Carl (Karl) Ludwig Theodor
* 4. Mai 1844 in Grabow
† 25. Februar 1906 in Leipzig (Nervenheilanstalt)
Architekt / Sohn eines Kaufmanns in Grabow / künstlerische Anregungen und Studien in Schwerin bei seinem Onkel, Hofbaurat Georg Adolph Demmler / 1861–1863 Studium an der Polytechnischen Schule in Hannover, Schüler von Conrad Wilhelm Hase / 1864–1867 Studium an der Bauakademie in Berlin / 1867–1869 als Architekt im Staatsdienst bei Landbaumeister Theodor Krüger, Schwerin / 1870–1874 in Wien tätig / 1874–1905 Direktor der Königlichen Kunstgewerbeschule in Dresden / 1876 Gründung des mit der Kunstgewerbeschule verbundenen Kunstgewerbemuseums (Leiter: Graff ) / 1877 Gründung des Dresdner Kunstgewerbevereins / 1881 Studienreise nach Italien / 1897 Geheimer Hofrat
Mitgliedschaften: Mitglied der Freimaurerlogen in Schwerin und Dresden / Mitglied im Sächsischen Altertumsverein in Dresden

Carl Graff war zunächst als Neugotiker im Kirchenbau tätig, wechselte später zur Neorenaissance über und trat besonders durch kunstgewerbliche Entwürfe hervor (Möbel, Einrichtungen, Keramik u.s.w.).

Werke (soweit bekannt):

Literatur:

Fachzeitschriften:

Internet:

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